s die ersten Stoffwarenläden mit festen Preisen eröffnete.
Georg Karg kaufte im Zuge der Zwangsarisierung jüdischer Unternehmen im Nationalsozialismus das Kaufhaus Hertie. Später arbeitete er mit Josef Neckermann zusammen. Karg baute auch die gemeinnützige Hertie-Stiftung auf. Sein Sohn Hans-Georg Karg übernahm den Konzern und baute gleichzeitig die Karg-Stiftung auf.
Hertie übernahm 1927 das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) in Berlin-Schöneberg, später (im Verlauf der erwähnten Enteignung jüdischer Unternehmen) den Wertheim-Konzern, sowie das Alsterhaus am Hamburger Jungfernstieg. Auch das Münchener Warenhaus Oberpollinger gehörte zum Konzern. Zusammen mit dem größten unter dem Namen Hertie geführten Warenhaus (auf der Zeil in Frankfurt am Main) steuerte Hertie damit die größten Warenhäuser in Deutschland.
Die Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH, welche 1994 von der Karstadt AG aufgekauft wurde und heute Teil der KarstadtQuelle AG ist. Nach der Übernahme der Horten AG durch Kaufhof gab es damit statt bisher vier nur noch zwei konkurrierende Warenhauskonzerne (die Centrum-Warenhaus-Filialen der ehemaligen DDR wurden ebenfalls von Kaufhof übernommen).
Der Konzernsitz befand sich zuletzt in der Bürostadt Frankfurt-Niederrad, wo die Hertie-Stiftung bis heute ihren Sitz hat.
Weblinks
- http://www.ghst.de/Hertie-Stiftung
- http://www.hertie-school.orgHertie School of Governance
- http://www.karg-stiftung.de/Karg-Stiftung