| Heliamphora sarracenioides | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Heliamphora sarracenioides | ||||||||||||
| 2005 | ||||||||||||
Etymologie
Der Name Heliamphora ist aus den griechischen Bezeichnungen für Sumpf und Krug zusammengesetzt, das sarracenioides bezieht sich auf das unübliche, schlauchpflanzenähnliche Ausehen der Art.
Beschreibung
Blätter
Bei den Blättern der Pflanze handelt es sich um bis zu 30 cm große, im Durchmesser bis zu 5 cm weite, je nach Besonnung grün bis tiefrote Schläuche. Diese sind in ihrer Gestalt von den trichterförmigen Blättern anderer Heliamphora abweichend und eher denen der Roten Schlauchpflanze (Sarracenia purpurea) ähnlich. Besonders verstärkt wird dieser Eindruck durch einen "Deckel", der bis zu 4 mal 5 cm groß und leicht über die Öffnung des Schlauchs geknickt ist.
Der obere Teil des Blattinneren ist glatt und unbehaart, deutlich vom unteren, behaarten Teil abgegrenzt.
Blüten
Am bis zu 60 cm langen Blütenstiel stehen in der Regel drei Einzelblüten, deren lanzettförmige, weiss bis rosafarbene Blütenblatter um die vier cm lang und zwei cm breit sind. Sie umfassen zehn Staubblätter mit sieben bis acht mm langen Staubbeuteln.
Verbreitung
Die Art ist auf mehreren Tepuis der venezolanischen Gran Sabana beheimatet.
Literatur
- Carow, Thomas: \"Heliamphora sarracenioides Carow, Wistuba, Harbarth - Eine neue Heliamphoraart aus Venezuela\", in: Das Taublatt 52, 2005, p. 8 - 11