George Gershwin


Glossar Suche:

über 400.000 Begriffe

George Gershwin

George Gershwin (* 26. September 1898 in Brooklyn, New York City, † 11. Juli 1937 in Hollywood) war ein amerikanischer Komponist. Geboren wurde er als Jacob Gershowitz in Brooklyn, New York City, als Kind russisch-jüdischer Immigranten.

Gershwin komponierte sowohl Stücke für den Broadway als auch klassische Konzerte. Mehrere in Amerika populäre Lieder wurden von ihm geschrieben. Teilweise wurden seine Kompositionen als Filmmusik verwendet. Andere wiederum gelten als "Jazz-Standards"; viele dieser Stücke wurden von namhaften Stars der amerikanischen und internationalen Unterhaltungsmusik interpretiert, darunter Ella Fitzgerald, Louis Armstrong, Frank Sinatra, Ray Conniff, Percy Faith und Barbra Streisand. Sie finden den Weg in den Jazz, z. B. mit Interpretationen von Herbie Hancock und in den Rock, z. B. mit Versionen von Janis Joplin (Summertime) und The Nice (America).

Seine berühmtesten Werke im Bereich der klassischen Musik sind:

Wenig bekannt angesichts der wenigen Werke für Klavier, die Gershwin geschrieben hat, ist das "Gershwin Songbook", auch herausgegeben unter dem Titel "George Gershwin at the Keyboard", eine Sammlung seiner bekanntesten Songs, von ihm selbst bearbeitet für Klavier Solo. Darin enthalten u.a.:

  • The Man I Love
  • I'll Build A Stairway To Paradise
  • Fascinating Rhythm
  • Oh, Lady Be Good
  • I Got Rhythm
  • Liza

Die meisten seiner Werke wurden von George Gershwin mit seinem Bruder Ira Gershwin, einem Lyriker, produziert. 1910 hatten die Gershwins ein Klavier für die Musikstunden des Sohnes Ira gekauft, das aber bald nurmehr von George Gershwin gespielt wurde. Mehrere Klavierlehrer wechselten in den kommenden zwei Jahren, bis schließlich Charles Hambitzer - der zu seinem Mentor wurde (und bis zu Hambitzers Tod 1918 es auch blieb) - ausgewählt wurde. Hambitzer lehrte George Gershwin konventionelle Klaviertechniken und ließ ihn die europäischen Meister spielen. Er ermutigte ihn, Orchesterkonzerte zu besuchen (wobei er zu Hause versuchte, die gehörte Musik am Klavier zu reproduzieren). 1916 komponierte er den Ragtime "Rialto Ripples", der ein finanzieller Erfolg wurde. 1918 gelang ihm mit dem Song "Swanee" der erste USA-weite Hit.

1924 produzierten George und Ira Gershwin gemeinsam die Musikkomödie "Lady Be Good". Standards wie "Fascinating Rhythm" und "The Man I Love" debütierten darin. Dem folgten "Oh, Kay!" (1926); "Funny Face" 1927; "Strike Up the Band" (1927 und 1930); "Girl Crazy" (1930), mit dem zum Evergreen gewordenen Song "I Got Rhythm"; "Of Thee I Sing" (1931), die erste Musikkomödie, die mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. 1933 erschien "Pardon My English", das einzige Musical dieser Epoche, das in Deutschland (nämlich in Dresden) spielt.

Während George Gershwin in Hollywood an der Partitur von "The Goldwyn Follies" arbeitete, brach er zusammen und starb am 11. Juli 1937 an einem Hirntumor. Er wurde auf dem Friedhof "Westchester Hills Cemetery" in Hastings-on-Hudson (New York) beigesetzt.

Das Urheberrecht an den meisten seiner Arbeiten wird 2007 in der Europäischen Union und zwischen 2019 und 2027 in den USA erlöschen.

Weblinks

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel George Gershwin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.