| Bedecktsamer | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Magnoliophyta | ||||||||||||
| n | ||||||||||||
|
Ihre Samenanlage ist von einem Fruchtknoten umhüllt. Sie werden außerdem durch ihre Blüten unterschieden. Es gibt jedoch noch weitere Unterscheidungsmerkmale (Leitungsbahnen, chemische Bestandteile, Befruchtungsmechanismen und Stoffwechsel), welche die Blütenpflanzen als eine einheitliche Gruppe erscheinen lassen.
Die Bedecktsamer sind die dominante Pflanzengruppe in vielen Ökosystemen und weltweit die Pflanzengruppe mit den meisten Arten. Fast alle für den Menschen essbaren Pflanzen sind Bedecktsamer.
Systematik
Die 200.000 bis 300.000 bekannten Bedecktsamer sind in etwa 600 Familien gruppiert, die traditionell in die zwei Klassen der Einkeimblättrigen (Liliopsida) und der Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida) unterteilt werden. Die letzte Klasse der Zweikeimblättrigen wird auf Grund moderner molekularer Untersuchungen zweigeteilt, in die Klasse der Einfurchenpollen-Zweikeimblättrigen (Magnoliopsida neuer Fassung) und die Klasse der Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrigen (Rosopsida).
Es gibt unterschiedliche Schemata zur systematischen Anordnung der Bedecktsamer. Die in der Wikipedia gebräuchliche Systematik ist die Systematik der Bedecktsamer.
Eine gebräuchliche, aber nicht phylogenetisch orientierte Systematik ist die von Armen Takhtajan (Armen Takhtajan, Diversity and Classification of Flowering Plants, 1997). Sie ist als Dokument zu finden unter
In Deutschland gebräuchlich und daher nicht alle, sondern in erster Linie in Mitteleuropa heimischen Pflanzen umfassend ist die
Eine auf phylogenetischen Prinzipien aufgebaute Systematik ist die
Andere wichtige Systeme sind die von Arthur Cronquist (Arthur Cronquist. 1988. The Evolution and Classification of Flowering Plants) und Robert F. Thorne (Robert F. Thorne. 1992. Classification and Geography of Flowering Plants. Botanical Review 58: 225-348).
Weblinks
- Übersicht über die verschiedenen Klassifikationssyteme (auf Englisch)