Eine Ablagerung ist umgangssprachlich eine mehr oder weniger große Anhäufung von festem Material, Erde, Gestein oder Abfällen. Technisch spricht man gelegentlich von "Ablagerung", wenn eigentlich die "Anlagerung" von festen oder flüssigen Stoffen an Gefäßwände gemeint ist, z.B. Anlagerung von Ruß an den Wänden von Motoren oder Abgasanlagen.
Geologie, Geographie
In der Geologie, Geographie und Geomorphologie ist damit die Ablagerung von diversem Gesteinsmaterial oder Erde gemeint. Ablagerungen sind z.B. Schutthalden an den Hängen und Füßen von Bergen, Sanddünen, Stränden, Schotter-, Kies, Sand- und Schlammbänken in Flüssen und die festen Überreste, die nach dem Abschmelzen von Gletschern zurückbleiben (Moränen). Je nach Art des Transports der Ablagerung spricht man von fluvialer (Flüsse) bzw. äolischer (Wind), mariner (Meeres-) oder glazialer (durch Eis/Gletscher bedingte) Ablagerung. Menschgemachte Erd- oder Schutthalden oder auch Abfallgruben werden als anthropogene Ablagerung bezeichnet. Letztere sind oft Erkenntisobjekt der Archäologie bzw. der Geschichtwissenschaften.
Nahrungsmittel
Bestimmte Fleischsorten z.B. Rindfleisch werden in Kühlräumen gelagert (abgelagert), bis sie ihre optimale Verzehrreife erlangt haben.